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Vom Ritter und seiner Frau
mehr dieser Art in "Mummenschanz"

Vom Ritter und seiner Frau

Es war einmal ein Rittersmann
der legte seinem Weibe,
wenn er verreiste, dann und wann
zwecks Keuschheit einen Gürtel an,
auf dass sie ihm allein auch dann
ganz keusch erhalten bleibe.

Ihm selbst hat nichts den Spaß vergällt,
so wild er's auch getrieben.
Stolz steht er da - der Weiberheld.
Die Frau, die einmal strauchelt, fällt.
Bis heute ist die Männerwelt
so ritterlich geblieben.

Buchtitel: Mummenschanz (8,50 Euro)


In Memoriam Peter Paul R.

Vom größten Sohn der Stadt Siegen

 

 


Jan Rubens trat einmal daneben
mit Anna - ihm wurde vergeben.
Er kam aus dem Knast.
Sie ist dort verblasst:
Wer als Frau fehltritt, den straft das Leben.


Das Haus vor der Höh' ist verschwunden,
Wo Frau Rubens vom Söhnchen entbunden.
Doch plant man dort schon
ein Denkmal vom Sohn
mit vergoldeter Windel umwunden.

 

 

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